Wir bieten Komplettlösungen aus einer Hand

Behebung von Rohr- und Kanalverstopfungen jeglicher Art in Haushalten und Gewerbe Rohr- und Kanalreinigung sämtlicher Durchmesser und Profile mit Wasserhochdruck Mechanische Rohr- und Kanal-fräsarbeiten (Wurzeln, Zement, Inkrustationen) mit Fräswerkzeugen oder Kettenschleudern.

Einsatz von Fräsrobotern zur Entfernung einragender Hindernisse ab DN 100 bis 250 (Micro-Fräse).

Werden bei einer TV-Inspektion Rohrschäden festgestellt, erarbeiten wir auf Wunsch ein Sanierungs-konzept. Dieses kann sowohl die grabenlose Reparatur mit Kurz- bzw. Longlinern beinhalten als auch die Umverlegung oder den Austausch von Leitungen einschließlich der eventuell erforderlichen Tief- und Wegebau-arbeiten, die von unseren Partnerfirmen durchgeführt werden.

Dabei bleibt alles in einer Hand – Sie haben bis zur Übergabe der fertigen Leistungen immer nur einen Ansprechpartner.

NEU: Die Sanierung mit
BRAWOLINER®-Verfahrens

Bei der Sanierung wird ein flexibler Textilschlauch (BRAWOLINER®) mit Harz getränkt und anschließend mittels Luft- oder Wasserdruck in das defekte Rohr eingebracht. Dabei kleidet BRAWOLINER® das Rohr komplett aus und beseitigt somit alle bestehenden und potentiellen Schadensbilder. Das Aushärten des Harzes erfolgt bei Umgebungstemperatur und kann durch Zufuhr von Wärme deutlich beschleunigt werden. Nach dem Aushärten ist ein komplett neues Rohr im Altrohr entstanden, welches dieses in statischen und hydraulischen Eigenschaften häufig übertrifft.

Der Vorteil des BRAWOLINER®- Verfahrens

BRAWOLINER® wurde speziell für kleindimensionierte Rohre (DN 50 bis DN 250) mit Bögen bis 90° und Dimensionsänderungen entwickelt. Diese besonders wirtschaftliche Art der Kanalsanierung bietet viele Vorteile:

  • Schnelle Sanierung ohne Belästigung durch Schmutz und Lärm
  • Deutlich geringere Kosten als die offene Bauweise
  • Sowohl bestehende, wie auch potentielle Schäden werden saniert
  • Bögen bis 90° und bis zu 2 Dimensionsänderungen möglich
  • Haltbarkeit von über 50 Jahren
  • Bietet bei Wurzeleinwuchs sogar einen effektiveren Schutz als neu verlegte Rohre

Aufgrund dieser Vorteile hat sich BRAWOLINER® als ideale Sanierungslösung für Haus- und Industriekanäle etabliert.

Ihr Ansprechpartner:

Hausanschlusssanierung

Als zertifizierter Dienstleister bieten wir alle Leistungen rund um die Grundstücksentwässerung (Hausanschluß) aus einer Hand. Diese sind:

  • die Zustandserfassung durch optische Inspektion und/oder Dichtheitsprüfung nach vorheriger Reinigung
  • die Protokollierung der Prüfergebnisse entsprechend der Vorgaben des Auftraggebers und/oder entsprechender Forderungen der zuständigen Kommune (Abwasserzweckverband, Tiefbauamt usw.)
  • die Erarbeitung eines Sanierungsvorschlages incl. Angebotserstellung
  • die Instandsetzung der kompletten Grundstücksentwässerungsanlage

Zu den Arbeiten, die zur sogenannten Hausanschlusssanierung gehören und von uns komplettt  angeboten werden zählen :

  • die grabenlose Sanierung mittels Kurzlinern, Longlinern und Inlinern
  • die Sanierung von verzweigten Leitungsnetzen mittels silago® (PDF 453 kB) Flutungsverfahren
  • die Sanierung von Schächten und anderen Abwasserbauwerken
  • die Sanierung von Kleinkläranlagen
  • falls erforderlich, auch die Sanierung in offener Bauweise incl. kompletter Wiederherstellung der Geländeoberfläche

Für die Inspektion, Dichtheitsprüfung sowie Sanierung von Abwasserkanälen und -leitungen siind wir Inhaber des Gütezeichens des Güteschutz Kanalbau (Gütezeichen) (PDF 207 kB). Ducrh regelmäßige Schulungen sowie die Fremd- und Eigenüberwachung aller Inspektions- und Sanierungsmaßnahmen ist die sach- und fachgerechte Durchführung aller Maßnahmen abgesichert.

  • Erarbeitung von Sanierungsvorschlägen im Abwasserbereich auf der Basis von TV-Befahrungen und Dichtheitsprüfungen
  • grabenlose Reparaturverfahren für
    1. Risse und Scherbenbildungen
    2. defekte Einläufe
    3. Rohrversätze
    4. Wurzeleinwuchs
    5. Korrossionsschäden
  • Kurzliner, Longliner
  • Schachtsanierung
  • Reparatur von Hausanschlussleitungen
  • Kanalreparaturen im begehbaren Bereich
  • Kanal-Roboterarbeiten
  • Abdichtung von Muffen
  • Einsatz des silago® (PDF 453 kB) Zweikomponenten-Flutungsverfahrens

Sanierung mit dem epros®DrainPacker Verfahren

Das von uns angewandte epros®DrainPacker Verfahren ist für die partielle Instandsetzung erdverlegter schadhafter Abwasser-Rohrleitungen sowie von Druckleitungen geeignet.

Einsatzbereiche:

  • Undichtigkeiten mit und ohne Grundwasserinfiltration bzw. Exfiltration an Rohrverbindungen, Rohrwandungen, Anschlussbereichen etc.
  • Lageversätze, Riss- und Scherbenbildung, Brüche
  • Mechanischem Verschleiß
  • Korrosion

Vorzüge:

  • behebt Schäden im Rohr- und Muffenbereich auch bei starker Infiltration auf einer Länge von 0,5 Meter bis zu 5 Meter.
  • Nicht mehr benötigte Anschlussleitungen können verschlossen werden.
  • Repariert Leitungen von DN 50 bis DN 1200
    (DIBt Zulassung von DN 100 bis DN 800)
  • auch für Leitungen mit Eiprofil in verschiedenen Größen
  • Kreis- und Ei-Profile aus den Werkstoffen Beton, Asbestzement, Kunststoff (PVC, PP, HDPE), Gusseisen, Duktilen Gusseisen, Stahlbeton und Steinzeug sanierbar

Bei Sanierungslängen über 5 Meter kann das epros®DrainPacker Verfahren auch überlappend eingesetzt werden, hierbei sind dann spezielle Verfahrensvorschriften zu beachten.

Wie funktioniert nun das epros®DrainPacker Verfahren?

Die Technik des epros®DrainPacker Verfahrens kommt bei grabenlosen Kanalsanierungsmaßnahmen (geschlossene Bauweise) zur Anwendung. Link zum Video der Firma Trelleborg/epros
Sie ist eine Methode der partiellen Instandsetzung von defekten Rohrleitungen im Abwasserbereich. Das Verfahren besitzt die DIBt-Zulassung Nr. Z-42.3-385 und ist vom Güteschutz Kanalbau e.V. ein unter der lfd. Nr. 15.16 anerkanntes Sanierungsverfahren.

Beim Kurzlinerverfahren wird ein mit harzdurchtränkten Glasfasergewebematten umwickelter Sanierungspacker mit Hilfe von Luftschiebestangen an die zu reparierende Schadstelle geschoben oder mittels eines Seils gezogen. Die Ermittlung der Position der Schadstelle erfolgt im Vorfeld durch eine TV-Kamera Inspektion.

Nach Erreichen der korrekten Sanierungsposition wird der epros® Sanierungspacker stufenweise mit Druckluft beaufschlagt. Durch die hierdurch entstehende Ausdehnung des Packerkörpers in Richtung Rohrwandung wird die imprägnierte Glasfasergewebematte kraftschlüssig an das Altrohr gepresst und das überschüssige Reaktionsharz dringt in die Schadstellen ein. So entsteht eine dauerhafte Verbindung zwischen der Glasfasergewebematte und dem Altrohr.

Die Aushärtung der harzgetränkten Glasfasergewebematte erfolgt kaltaushärtend gemäß den Vorschriften des Harzlieferanten. Die erforderlichen Aushärtezeiten sind abhängig von der Kanalatmosphäre.

Nach dem Aushärten des Reaktionsharzes wird am Packer die Druckluft abgelassen und der Packer aus dem Rohr gezogen.

Die ausgehärtete Glasfasergewebematte überdeckt den reparierten Schadensbereich ganzflächig und stellt somit kein Abflußhindernis dar. Das so entstandene Rohr-in-Rohrsystem bildet eine Einheit mit dem Altrohr und wird den hydraulischen Anforderun­gen gerecht.

Abschließend ist der sanierte Bereich mittels TV-Kamera aufzunehmen und zu dokumentieren. Die Dichtheitsprüfung erfolgt gemäß DIN EN 1610.

Alternativ können auch zusätzliche Edelstahlschalen verwendet werden, um grössere Rohrausbrüche bzw. Seitenanschlüsse zu verschliessen. Die Edelstahlschale wird dabei in Kombination mit einem Kurzpacker zum Einsatz gebracht.

Quelle: www.trelleborg.com/de/epros

Für die Sanierung mit dem epros®DrainPacker Verfahren sind wir Inhaber des entsprechenden Gütezeichens des Güteschutz Kanalbau e.V. Durch regelmäßige Schulung unserer Mitarbeiter und der Dokumentation jedes einzelnen Sanierungsvorganges entsprechend des vom Güteschutz Kanalbau e.V. anerkannten Verfahrenshandbuches können wir eine jederzeit fachgerechte Sanierung auf höchstem Niveau  anbieten.

Sanierung mit dem silago-Flutungsverfahren

Das Grundprinzip der Kanalsanierung mittels Flutungsverfahren ist schon seit 1926 bekannt. Unter dem Namen „Joosten-Verfahren“ wurde damals erstmalig unterirdische Unterfangungen durch Injektion von Wasserglas und Calciumchlorid hergestellt.

Die beiden Komponenten reagieren chemisch miteinander und bilden ein unlösliches Silikat.

In der Kanalsanierung mittels Flutung wird dieses Grundprinzip bei mehreren Verfahren seit ca. 15 Jahren angewandt. Im Falle von silago reagieren Wasserglas (wässrige Lösung des Natriumsalzes der Kieselsäure) und ein Ester der Essigsäure miteinander.

Der große Vorteil des Flutungsverfahrens besteht darin, dass auch sehr verzweigte undichte Leitungssysteme grabenlos saniert werden können. Das silago-Verfahren (PDF 453 kB) besitzt die bauaufsichtlichen Zulassungen für die Sanierung erdverlegter Abwasserkanäle und -leitungen in den Nennweiten DN 100 bis 500 sowie zur temporären Sanierung von erdverlegten Abwasserleitungen im Bereich von Tankstellen für Kraftfahrzeuge in den Nennweiten DN 100 bis 300.

Weiterführende Informationen: Verfahrenshandbuch (PDF 4,7 MB)


Vor Beginn der Sanierung wird das Volumen des gesamten Sanierungsabschnittes auf der Grundlage vorhandener Pläne und Inspektionsergebnisse berechnet. Durch Leckratenermittlung in Form einer Wasserverlustprüfung werden die zu erwartenden Verlustmengen des Injektionsmittels abgeschätzt.

Im zweiten Schritt wird das zu sanierende Leitungs- und Schachtsystem mit Wasserhochdruck gereinigt.

Prinzipiell erfolgt anschließend eine nochmalige Befahrung der Rohrleitung mit geeigneter abbiegefähiger Kanal-TV-Inspektionstechnik.

Mit Absperrblasen wird nun der zu sanierende Leitungsabschnitt eingegrenzt.

Jetzt erfolgt die Befüllung des Systems mit der ersten Flutungs-komponente (SL1). Durch den hydrostatischen Druck dringt das Injektionsmittel durch die Undichtigkeiten in der Rohrleitung und dem Schacht in den Boden ein und sättigt die Kapillaren der Bettung mit SL1.

SL1 wird nach vorgeschriebener Einwirkzeit abgepumpt, anschließend wird das System mit geringem Wasserdruck gespült.

Im zweiten Befüllvorgang wird das Injektionsmittel SL2 analog wie bei der ersten Komponente bis 2 m über Rohrscheitel eingebracht. Die Komponenten SL1 und SL2 reagieren jetzt miteinander und bilden eine silikatische Dichtpackung.

Die Flutung wird so lange wiederholt, bis das System endgültig dicht ist. Zwischen jedem Schritt und abschließend wird wieder mit Wasserhochdruck gereinigt.

Wenn die Sanierung erfolgreich abgeschlossen wurde, ist ein dauerhaft dichtes Abwassersystem hergestellt.

Quelle: www.silago.de